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Anpassungsstörungen

Anpassungsstörungen entstehen als emotionale oder verhaltensbezogene Reaktion auf ein identifizierbares belastendes Lebensereignis – etwa den Verlust einer nahestehenden Person, eine schwere Erkrankung, eine Trennung, Arbeitslosigkeit oder eine einschneidende Lebensveränderung.

 

Die Symptome können vielfältig sein und umfassen unter anderem Niedergeschlagenheit, Angst, das Gefühl, mit dem Alltag nicht mehr umgehen zu können, sowie sozialen Rückzug. Im Unterschied zu anderen psychischen Erkrankungen besteht ein klarer zeitlicher Zusammenhang zwischen dem auslösenden Ereignis und dem Beginn der Beschwerden.

In der Therapie möchte ich zunächst gemeinsam mit Ihnen verstehen, welche Bedeutung das belastende Ereignis für Sie hat und welche persönlichen Ressourcen und Bewältigungsstrategien bereits vorhanden sind. Ziel ist es, Ihnen zu helfen, das Erlebte einzuordnen und zu verarbeiten, belastende Gedanken und Grübelprozesse zu unterbrechen sowie schrittweise wieder Handlungsspielräume im Alltag zurückzugewinnen. Dabei können kognitive Techniken zur Neubewertung der Situation, Methoden zur Aktivierung und Stärkung sozialer Unterstützung sowie achtsamkeitsbasierte Verfahren zum Einsatz kommen.

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